Das Eisenzeithaus an unseren Schulen

Wusstet Ihr schon...

...dass das Eisenzeithaus sich seit sehr vielen Jahren aktiv in unseren Schulalltag einbringt?

Das Eisenzeithaus versteht sich als Vermittler zwischen unserer Urgeschichte und unserer Gegenwart. 
Seit Beginn an engagieren wir uns für die Kinder unserer Region und sind inzwischen fester Bestandteil auch des schulischen Alltags. 
Jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag geht es deshalb mit uns hinaus in die Natur - und das das ganze Jahr hindurch. Im Rahmen von AGs, die der Förderverein Schnippenburg und das Eisenzeithaus an den Grundschulen der Gemeinde Ostercappeln durchführen, wird nicht nur die Natur erfahrbar, sondern auch wir selbst als Menschen mit unserer Geschichte. Wo kommen wir her, was macht uns eigentlich aus, worauf kam es uns immer schon an? Viele Themen wie Nahrung, Kleidung, das Dach über dem Kopf und Wärme waren immer schon zentral für unser Überleben von Bedeutung. Besonders aber waren es die Gemeinschaft, der Zusammenhalt, die Integration jedes Einzelnen, die unser Bestehen auf dieser Erde mit all ihren dramatischen Klimaentwicklungen durch Warm- und Kaltzeiten hindurch überhaupt erst möglich gemacht haben. 

Wie das in unseren AGs praktisch erlebt und gelebt wird, seht ihr hier an einigen Beispielen:

Wir bauen primitive Unterkünfte, lernen Feuermachen mit natürlichen Hilfsmitteln, auf dem Feuer einfache Gerichte zuzubereiten, erfahren prähistorische Jagdtechniken... bei allem aber steht immer im Vordergrund: Die Gemeinschaft, unser Gemeinsinn, unsere gegenseitige Hilfsbereitschaft, der Respekt vor der Natur und vor jedem Mensch und natürlich Spass am Draussensein!

Alle Angebote führen wir seit fast 17 Jahren als zuverlässiger Kooperationspartner der Gemeinde Ostercappeln durch.

Hinweis: Die Fotos sind "quer Beet" und nicht wirklich chronologisch :)

Bauen eines Windschutzes, bevor der Winter kommt:















Der Winter ist da, aber unser Windschutz funktioniert und das Feuer hält uns zuverlässig warm.





Auch im Wald.







Wer Feuer hat, kann auch Kochen!






Jagd mit der Speerschleuder, wie sie in Europa zuletzt während der letzten Eiszeit praktiziert wurde.









Besuch im Museum Schnippenburg








Besuch des Eisenzeithauses





Kienspan suchen, erkennen und nutzen.

















Eine gute Feuerstelle wird gebaut, um das Feuer besser kontrollierbar und die Wärme besser nutzbar zu machen... Das Thema Energie-Effizienz begleitet uns Menschen seit Anbeginn.





Eine besondere Technik der Energieeffizienz bei mangelnden Ressourcen (Holz z.B.): Das spezielle Grubenfeuer, bei dem in einer Grube der Brennstoff brennt, während das Feuer aus Nachbargruben durch unterirdische Tunnel den zur Verbrennung nötigen Sauerstoff bezieht. Die Abstrahlung der Wärme geht dabei zu einem großen Teil gezielt dorthin, wo das Garen von Lebensmitteln stattfinden soll. Dieses Feuer ist kaum windempfindlich. 











Mit Spannung können wir beobachten, dass dieses Feuer so gut wie gar nicht qualmt. Alle entstehenden Gase werden mit verbrannt.















Natur beobachten. Was macht ein Frosch, wenn man ihm eine schwimmende Plattform anbietet? Na klar! Er nutzt sie sofort!





Schnüre drehen für das Feuer Bohren.



Das Bowdrill-Set.





Eingefügt in die Natur


Und immer wieder Essen :)




Dies ist die für viele Außenstehende "unsichtbare" Seite unseres Tuns.

Die AGs sind seit 17 Jahren ein durchschlagender Erfolg unserer Vereinsarbeit. Wir können gar nicht mehr zählen, wie viele Kinder in all den Jahren davon profitiert haben, hier in den Ortschaften diese Möglichkeiten, die besonders der ländliche Raum bietet, nutzen zu können, um sich selbst regelmässig der Natur auszusetzen und sie zu genießen. Unser Dank gilt der Gemeinde Ostercappeln, die unsere Aktivitäten an den Schulen möglich macht, aber auch den Eigentümern, die uns erlauben, ihr Grundstück dafür zu nutzen. Nur so wird unsere Natur zu einem geschätzten Gut. Dass dabei spielerisch auch unsere Geschichte von den Anfängen an kennengelernt wird, ist ein riesen Bonus für uns. Und das Handy? Ganz ehrlich, es hat dabei nie gefehlt. 

Die AG hat oft ihren Namen gewechselt. Die Kinder geben ihr immer wieder andere Namen. Anfänglich hieß sie "Archäologie-AG", dann "Forscher-AG", "Natur-AG", seit langem nun heisst sie aber schlicht "Wald AG".  
Viele Kinder bleiben von der ersten Klasse bis zum Ende der Grundschule den AGs treu. Am Ende erleben unsere Betreuer regelmäßig, wie viel die Aktivitäten sowohl den Kindern als auch ihren Eltern bedeutet haben. Das erleben wir auch dadurch, dass viele Kinder ihren Geburtstag mit Aktionen am Eisenzeithaus feiern oder sich in den Ferien zu den vielen Angeboten am Eisenzeithaus anmelden.

Für den Förderverein Schnippenburg und das Eisenzeithaus bedeutet das, die lokale Vorgeschichte in der lokalen Gemeinschaft fest verankert zu haben.






















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